Ein starkes Zeichen für den Kinderschutz im Sport setzte die Sportjugend im Stadtsportbund Bochum in Kooperation mit dem SC Union Bergen 1922 e.V. am 23.04.2026. Rund 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer folgten der Einladung – die Veranstaltung war bis auf den letzten Platz gefüllt.
Im Mittelpunkt stand das eindrucksvolle Theaterstück „Anne Tore – sind wir stark!“, das kindgerecht und zugleich bewegend zentrale Themen wie persönliche Grenzen, Respekt und Gewaltprävention vermittelte. Die intensive Darstellung regte zum Nachdenken an und bot einen gelungenen Einstieg in den weiteren Austausch.
Ergänzt wurde das Angebot durch Workshops für Kinder und Jugendliche sowie Informationsangebote für Eltern, Trainerinnen und Trainer. Ziel war es, junge Menschen zu stärken und gleichzeitig Vereine dabei zu unterstützen, sichere und geschützte Räume zu schaffen. Pamela Ziesche von der Sportjugend Bochum informierte über Fortbildungs- und Zertifizierungsmöglichkeiten im präventiven Kinderschutz.
Unter den Gästen befanden sich unter anderem einige F, E sowie D-Jugendspieler von Concordia Wiemelhausen, Vertreter des FLVW Kreis Bochum mit Erkan Öztürk sowie Stephanie Helder-Notzon und Philipp Welsch aus der Polik in Bochum.
Der Vorsitzende der Sportjugend Bochum, Heiko Schneider, begrüßte die zahlreichen Teilnehmenden und betonte die besondere Verantwortung des Sports im Bereich Kinderschutz. „Kinderschutz ist keine Zusatzaufgabe – er ist die Grundlage unserer täglichen Arbeit im Kinder- und Jugendsport. Wir wollen Kinder stark machen, ihnen Orientierung geben und gleichzeitig unsere Vereine befähigen, sichere Orte zu sein, an denen sich junge Menschen frei und geschützt entwickeln können.“
Für den gastgebenden Verein SC Union Bergen waren Sandra Guhling (Kinderschutzbeauftragte) und Susanne Klimasch (Kinderschutzbeauftragte) sowie der erste Vorsitzende Tobias Bitter vor Ort.
Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt – bei Bratwürstchen, Brötchen und Getränken blieb ausreichend Raum für Gespräche und Austausch.
Die Veranstaltung hat eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig Aufklärung, Sensibilisierung und gemeinsames Handeln sind.
Kinderschutz hat im Sport oberste Priorität – und geht uns alle an.

